Schwarzwälder Pferdezuchtgenossenschaft
Schwarzwälder Pferdezuchtgenossenschaft
Schwarzwälder Pferdezuchtgenossenschaft e.V.

Geschichte

Wilderer & Montan Über die Entstehung der Schwarzwälder in der baden-württembergischen Pferdezucht lassen sich nur Vermutungen anstellen. Die Wurzeln reichten Jahrhunderte zurück. Im Jahr 1896 wurde die erste Schwarzwälder Pferdezuchtgenossenschaft gegründet. Damit beginnt die organisierte Zucht. Hauptzuchtgebiet ist der südliche Schwarzwald mit den angrenzenden Regionen. Der Pferdezuchtverband führt das Ursprungzuchtbuch für diese Pferderasse.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden über 1200 im Zuchtbuch eingetragene Stuten gezählt. Die Technisierung in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Transportgewerbe führte bis Ende der 70er Jahre zu einem rasanten Rückgang im Bestand der Schwarzwälder Kaltblutpferde. Der Schwarzwälder Fuchs war zu einer vom Aussterben bedrohten Rasse geworden. Fördermaßnahmen des Landes Baden-Württemberg und eine zunächst sehr bescheidene jedoch ständig leicht steigende Nachfrage nach Schwarzwälder Kaltblutpferden des ausdrucksvollen, trockenen und bewegungsstarken Typs haben das Schlimmste verhindert.

Auf der Weide Mittlerweile findet der Schwarzwälder Fuchs immer mehr Freunde und Interessenten auch außerhalb Baden-Württembergs. Dazu hat seine zunehmende Verwendung als Reit- und Kutschpferde im Freizeitbereich beigetragen. Außer der Schönheit sowie der dunkelfuchsfarbenen Jacke mit hellem Behang sind Zähigkeit, Anspruchslosigkeit, Ausdauer, Langlebigkeit, Fruchtbarkeit und Gutmütigkeit in Verbindung mit einem unkompliziertem Charakter die wesentlichen Eigenschaften des Schwarzwälder Kaltblutpferdes.

Zur Zeit werden über 700 eingetragene Stuten im Zuchtbuch geführt. Das Schwarzwälder Kaltblut wird zwischenzeitlich auch von über 10 weiteren deutschen Pferdezuchtverbänden im Zuchtbuch geführt.

Im Hengstbuch 1 sind 31 Hengste, die sechs verschiedenen Linien angehören, registriert.

→ Das Schwarzwälder Kaltblut